Internetkriminalität immer häufiger - Handwerk Nordfriesland
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Internetkriminalität immer häufiger



Cyberangriffe ‚Äď die untersch√§tzte Gefahr
IT-Sicherheitsvorkehrungen mit Luft nach oben


Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wurde bereits Opfer von Cyber-Kriminellen. Elf Prozent sogar mehrfach. Erstaunlicherweise sch√§tzen gerade KMU das Risiko f√ľr sich als sehr gering ein. Das ergaben Erhebungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und der SIGNAL IDUNA.

Gerade im Mittelstand nimmt das Problem von Internetangriffen zu: Drei Viertel der registrierten Cyber-Angriffe ereigneten sich im vergangenen Jahr. Vor allem Kleinstunternehmen halten sich f√ľr zu unbedeutend, um in den Fokus von Cyber-Kriminellen zu geraten. Dies st√ľtzt auch eine aktuelle Studie im Auftrag der SIGNAL IDUNA. So wurde zwar bereits jeder f√ľnfte Handwerksbetrieb schon einmal Opfer von Cyber-Kriminellen, doch sch√§tzen nach wie vor rund 75 Prozent die Gefahr als gering ein. 68 Prozent halten ihre Daten f√ľr zu uninteressant. Ein Trugschluss, denn Online-Terminkalender zum Beispiel geben Aufschluss √ľber zahlreiche personenbezogene Daten.

Mit der Sorglosigkeit einher gehen oft laxe Sicherheitsvorkehrungen. Auch hier gilt: Je kleiner das Unternehmen, desto mehr werden Pr√§ventionsma√ünahmen auf die leichte Schulter genommen. So verschl√ľsselt nur eine Minderheit ihre Daten, und in der Mehrzahl der KMU sind private Endger√§te in der Unternehmens-IT zugelassen.

Und auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter l√§sst nicht selten zu w√ľnschen √ľbrig. Immerhin erfolgten an die 60 Prozent der erfolgreichen Angriffe √ľber Emails: Ein unbedachter Klick auf einen Link oder das √Ėffnen eines Anhangs unbekannter Herkunft kann weitreichende Folgen haben. Das eigentliche Klischee einer Cyber-Attacke, der Angriff durch Hacker, ist mit einem Anteil von deutlich unter 20 Prozent eher selten.

Unbek√ľmmertheit in Sachen Pr√§vention und Sicherheit kann richtig ins Geld gehen. Das umfasst nicht nur die Kosten f√ľr Aufkl√§rung und Datenwiederherstellung, sondern vor allem f√ľr die Betriebsunterbrechung. Umso mehr sollten entsprechende Cyber-Versicherungen Teil des betrieblichen Risikomanagements sein. Wer seine grundlegenden Hausaufgaben in Sachen IT-Sicherheit macht, senkt nicht nur deutlich das Risiko, Opfer von Cyber-Kriminellen zu werden. In der Regel ist dies auch die Eingangsvoraussetzung, um sich √ľberhaupt gegen Cyber-Kriminalit√§t versichern zu k√∂nnen.

Die SIGNAL IDUNA hat zusammen mit der Perseus Technologie GmbH, Berlin, den digitalen Schutzschild f√ľr Gewerbekunden entwickelt. Der Schutzschild umfasst drei Verteidigungslinien: Vorkehrungen zur IT-Sicherheit, Pr√§ventionsma√ünahmen sowie einen leistungsstarken Cyber-Versicherungsschutz. Versichert sind Verm√∂genssch√§den aufgrund einer Informationssicherheitsverletzung wie Datendiebstahl, -manipulation oder Cyberspionage.

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